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Historisches Bindersleben


Die Geschichte von Bindersleben geht bis auf das Jahr 1104 zurück, in dem es erstmalig als Biltersleyben in einer Urkunde des Erzbischofs Ruthard von Mainz erwähnt wird. Der Name der Gemeinde hat seinen Ursprung von der Patrizierfamilie "de Bilterisleibin" und wurde im Laufe der Zeit in Biltersleben, Billerichesleben und Binderichesleybin umbenannt, bis letztendlich der heutige Name Bindersleben entstand.

Bindersleben stand den Erzbischöfen von Mainz unter einer Lehnsherrschaft zu, die ursprünglich im damaligen Bindersleben ein Vorwerk unterhielten.
Jedoch gingen 1158 die erzbischöflichen Ländereien ganz oder zum Teil an das Peterskloster über, da es schon im Jahre 1104 Grundbesitze in Bindersleben hatte.

Im 14. Jahrhundert kaufte der Rat von Erfurt die Hälfte von Bindersleben, die andere Hälfte erwarb er im 16. Jahrhundert. Somit befand sich Bindersleben um 1516 im Besitz der Stadt Erfurt ohne nachweisliche Lehnherrschaft.

Des Weiteren belegt eine Urkunde, dass im 14. Jahrhundert schon ein eigenes Gotteshaus existierte, dessen 1. Pfarrer Albertus de Northusen hieß. Unter Pfarrer Sahl wird am 6. 8.1739 der Grundstein zur heutigen Kirche gelegt, die am 21.10.1743 eingeweiht wurde.
Während des 2. Weltkrieges wurde die Kirche schwer beschädigt und somit Anfang der 60er Jahre wegen Baufälligkeit gesperrt. 30 Jahre später begannen die ersten Sicherungsmaßnahmen und somit die Rettung der St. Lukas Kirche in Bindersleben. Im Mai 1992 wurde Knopffest gefeiert.

1935 entstand in Bindersleben der Fliegerhorst Erfurt, der am 16. Juni 1957 als Flughafen der Deutschen Lufthansa eröffnet wurde.

Am 1. Juli 1950 wird Bindersleben mit Gispersleben-Viti, Gispersleben-Kiliani, Marbach, Möbisburg, Salomonsborn und Schmira nach Erfurt eingemeindet.

Zwischen 1924 und 1994 hatte Bindersleben einen Eisenbahnanschluss an der Bahnstrecke Erfurt–Nottleben.

2005 ermöglichte die EVAG einen Stadtbahnanschluss von Bindersleben bis ins Erfurter Zentrum.